Ich habe keine Phantasie, ich habe ein schlechtes Gedächtnis. Ich schreibe mit Hilfe meiner Erin­ne­rungen, aber da ich ein sehr, sehr schlechtes Gedächtnis habe, gebe ich beim Erzählen keine Tatsachen wieder, sondern eine verzerrte Dar­stellung dessen, was geschehen ist. Sie alle werden die Erfahrung kennen, dass sich die Träume beim Erwachen in nichts auflösen; ganz ähnlich ergeht es mir mit dem Leben: Was ich erlebt habe, verschwimmt fast vollständig innerhalb kürzester Zeit, und ich vergesse es; was bleibt, ist nicht viel mehr als ein Gefühl, eine Reihe undeutlicher Bilder, wie die wirre Erinnerung an einen Traum. > weiter im Text